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Samstag, 14. November 2009

Stadtpark Nürnberg

Nürnberg hat natürlich auch einen Stadtpark. Man kommt ganz leicht hin, mit der U2 bis Rennweg, dann die Bayreuther Strasse überqueren und schon ist man da.

Bei Wikipedia gibts ne Geschichte des Stadtparks, und hier ein paar Bilder:


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Neptunbrunnen

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Sehr schön finde ich die Strasse der Kinderrechte, dort symbolisieren verschiedene Figuren die Rechte der Kinder.

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Recht auf Familie

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Die Schildkröte symbolisiert das Recht auf Gesundheit

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Samstag, 24. Oktober 2009

Schwarzachtal

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Das Schwarzachtal liegt südlich von Feucht in der Nähe der A3. Die Schwarzach hat sich hier durch den Sandstein gegraben und dabei die Landschaft sehr wild gestaltet, mit Höhlen und Felsdurchbrüchen.

Mit den Öffentlichen fährt man am besten mit der S-Bahn Richtung Altdorf oder der R5 Richtung Neumarkt bis Feucht Bahnhof und geht von dort zu Fuss weiter über Bahnhofstr., Hauptstr., Schwabacher Str., dann über die B8 in die Schwarzenburger Strasse und von dort in die Strasse "Am Brückkanal". Dann weiter ins Schwarzachtal.

Auf der HP vom Landratsamt Roth gibt es eine genaue Wegbeschreibung, und beim VGN kann man sich einen Plan für ne Radtour durchs Schwarzachtal runterladen.

Es gibt auch sportliche Menschen, die von Nürnberg aus mit dem Fahrrad am alten Kanal entlang fahren...hab ich aber noch nie gemacht, ich tät wahrscheinlich in Feucht tot vom Fahrrad fallen, unsportlich wie ich nun mal bin.

Der Weg durch die Schwarzachklamm ist nicht schwer zu gehen und auch für Ungeübte geeignet. Ausserdem gibts einen Biergarten zum Rasten.


Stein mit Loch

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und hier noch mal in Nahaufnahme

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Allerlei Felsengebild

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Ein Baumhaus am Weg

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Druidenhain

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Ob der Druidenhain bei Wohlmannsgesees (ja das heißt wirklich so, wir haben hier so komische Ortsnamen) wirklich ein Kultplatz war, darüber streiten sich die Gelehrten. Von der Uni Erlangen gibts ne Seite mit ner Menge Informationen dazu, allerlei Info über Geologie und Geschichte, und auch ne Karte mit den Steinen, einige haben nämlich Namen.

Man kommt am besten mit dem Auto hin, aber mit den Öffentlichen geht auch, jedenfalls unter der Woche. Am Wochenende siehts eher schlecht aus. Man fährt mit der R2 bis Forchheim, dann mit der R22 bis Ebermannstadt, danach mit dem 389er-Bus nach Muggendorf; alternativ mit der R3 bis Pegnitz und dann mit dem 389er Bus bis Muggendorf. Von Muggendorf gehts dann weiter zu Fuss in Richtung Wohlmannsgesees. Auf der HP von der Gemeinde Wiesenttal kann man sich ne Wanderkarte runterladen.

Am Wochenende ist immer ne Menge los, auf den Steinen sitzen Leuts rum und versuchen, Energien zu spüren, jemand trabt mit einer Wünschelrute vorbei, allerlei Volk ist unterwegs. Wenn der früher kein Kultplatz war, jetzt ist er es bestimmt :-)

Bilder gibt s natürlich auch:

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Tiergarten

Der Tiergarten... muss man da drüber eigentlich was schreiben? Naja warum nicht. Erreichen tut man ihn sehr bequem vom Hauptbahnhof aus mit der Straba Nr. 5, bis zur Endstation "Tiergarten" fahren. Eine Homepage haben sie natürlich auch.

Das Gelände liegt in einem alten Steinbruch, entsprechend schön sind die Gehege. Und sehr großzügig angelegt, ich erinner mich noch gut an Besuche in meiner Kindheit, als die Wölfe in einem winzigen Käfig hausten. Jetzt haben sie ein Riesengehege mit massig viel Platz.

Aber hier mal ein paar Bilder:

Affenkonferenz

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Eisbär lässt sich s gutgehen

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Löffelreiher (glaub ich, bin mir nicht sicher)

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Gepard

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Schneeleopard

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Schwarzbär

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Das verfressendste Murmeltier der Welt

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Die Murmeltiere bestehen drauf, dass man sie füttert. Sie wissen, dass sie süss sind und sie nützen das voll aus. Ich hab schon mal erlebt, wie ein Murmeltier, das nix bekommen hat, in einen Kinderwagen gekrabbelt ist und sich ne Banane geklaut hat. Also unbedingt am Futterautomaten Murmeltierzoll kaufen...

Lorenzturm

Bei nem Stadtbummel hab ich mal die Nase an der Lorenzkirche in die Luft gestreckt, und entdeckte Wasserspeier am Dach des Nordturms. Das musste ich mir natürlich mal näher betrachten.

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Im Sommer gibt es am Samstag Führungen über den Dachboden und auf den Nordturm, genauere Infos gibt es hier. Zur Lorenzkirche kommt man vom Hauptbahnhof mit der U1, Haltestelle "Lorenzkirche" ;-)

Also Höhenangst überwunden und rauf auf den Turm. Das Sportprogramm kann man sich für so nen Tag sparen, das Turmsteigen ist anstrengend.

Unterwegs gibts nen Blick auf eine Glocke von oben

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Danach wird von Treppe auf Leiter gewechselt... und nach längerem Gekraxel ist man dann oben. Und hier sind sie, die Wasserspeier:

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Die komischen Drähte, die den Tierchen aus den Schnauzen guggen, sind übrigens Heizungen, die sollen verhindern, dass sich Eiszapfen bilden, die dann bei Tauwetter jemandem auf den Kopf fallen könnten.

Früher hat sogar ein Türmer dort oben gewohnt, stell ich mir schlimm vor, wenn man die ganzen Treppen hochgeklettert ist und dann feststellen muss, dass man unten was vergessen hat...

Aber dafür hat man schon nen tollen Ausblick...

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Der Dachboden ist auch interessant. Die großen Räder sind Gewinde, mit denen Figuren in der Kirche auf und ab gezogen werden.

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Und das ist der Engelsgruss, der an einem der Räder hängt. Geschnitzt hat ihn Veit Stoß. (die Lorenzkirche ist seit der Reformation evangelisch, aber den Engelsgruß haben sie behalten)

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Man kann auch auf den Sebalder Turm, aber nach dem Ausflug auf den Lorenzer hatte ich erst mal genug von großen Höhen...vielleicht nächsten Sommer.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Sanspareil

Den Felsengarten "Sanspareil" hatte 1744 bis 48 von Wilhelmine von Bayreuth anlegen lassen. Er liegt zwischen Bayreuth und Kulmbach bei Wonsees, neben der Burg Zwernitz. Der Garten ist ganzjährig geöffnet. Bei Wikipedia gibt es einen sehr ausführlichen Bericht über die einzelnen Felsen und Bauten.

Man kann mit den Öffentlichen hingondeln...braucht ca. 3 Stunden, mit der Regionalbahn nach Bayreuth, dann weiter nach Kulmbach, dann in den Bus umsteigen und nach Wonsees. Oft fährt der Bus allerdings nicht... das ist also eher ein Ausflug mit dem Auto, oder für fitte Radler von Bayreuth mit dem Fahrrad ca. 25 km einfach...

Schön ist er schon, der Felsengarten, der auf Deutsch "Ohne Gleichen" heißt.

Von den Gebäuden, die dort mal standen, sind nur noch wenige erhalten. Gleich am Eingang kommt man zum Morgenländischen Bau. (im Sommer kann man rein gehen und ihn besichtigen)

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Der ganze Park ist um verschiedene Steinformationen herum angelegt. Die bizarren Steine sind typisch für die fränkische Schweiz, der Buchenwald in dieser Gegend ist allerdings etwas besonderes, hab ich gehört. (nicht dass ich was von Waldwirtschaft verstehen würde, aber schön ist er)

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Rechts gehts zum Belvedere-Felsen, links zum Naturtheater. Das Theater ist wie eine antike Ruine angelegt. Im Sommer gibts von der Studiobühne Bayreuth Theatervorführungen, genauere Infos auf der Homepage von Bayreuth.

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Noch ein paar Felsgebilde

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Donnerstag, 24. September 2009

Karstwandern bei Neuhaus

Rund um Neuhaus an der Pegnitz gibt es gute Wanderwege mit sehenswerten Steinformationen. Viele der Steingebilde waren im Jura, als noch Meer war, wo heute Wald ist, große Schwammriffe. Aus den Gehäusen der Schwämme ist jetzt zb. die Weissingkuppe geworden.

Der Karstwanderweg rund um Krottensee ist besonders schön. Beim VGN gibt es eine Wegbeschreibung zum Ausdrucken, der Weg ist ausserdem so gut gekennzeichnet, dass man leicht zurecht kommt.

Mit der R3 fährt man von Nbg Hauptbahnhof bis Neuhaus an der Pegnitz und folgt dort vom Bahnhof aus immer dem Kennzeichen Grünpunkt.

Der Weg ist auch in gutem Zustand, allerdings geht es stellenweise steil bergauf, bergab, bergauf...die Strecke ist insgesamt ca. 15 km lang, man sollte also besser an nem Tag losgehen, an dem man sich richtig fit fühlt.


Über Neuhaus kann man Burg Veldenstein bewundern.

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Weiter gehts an einem Kneipp-Park (wer will, kann bißl Wassertreten) und einem kleinen malerischen Wasserrad vorbei

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bis zur Distlergrotte

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Im Sommer kann man sie besichtigen, wenn man dünn genug ist, sich durch den schmalen Eingang zu quetschen. Aber man sollte auf keinen Fall allein rein gehen, und zwei Lampen mitnehmen...und vorher jemandem sagen, wo man hingeht und wie lange man vorhat, dort zu bleiben, damit notfalls ein Rettungstrupp losgeschickt werden kann...Handys funktionieren in Höhlen nicht so gut (das klingt jetzt bißl theatralisch, aber es sind schon einige Menschen in fränkischen Höhlen verschütt gegangen).

Die Mysteriengrotte (der dunkle Punkt unten rechts neben der Bildmitte ist der Höhleneingang) kann man dagegen bedenkenlos betreten, sie ist nicht sehr groß, allerdings ohne Taschenlampe sieht man da auch nix. Mit Taschenlampe wird man dann feststellen, dass eigentlich auch nichts zu sehen ist, aber ok, guggen macht Spass.

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An der Schlieraukapelle vorbei gehts zur Maximiliansgrotte, die hab ich hier extra beschrieben, danach fängt der fiese Teil des Weges an...(wer genug hat vom Wandern, kann hier Richtung Krottensee abbiegen, und dann nach Neuhaus zurück).

Wer weiter wandern will, geht über die Weissingkuppe, den höchsten Punkt des Wanderwegs

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zur Steinernen Stadt, einem interessanten Steingebilde, das aussieht wie eine Stadt aus Stein oder ein Baukasten für Riesen.

Die Zwei-Brüder-Felsen

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und die "Häuser" der Steinernen Stadt

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In der Steinernen Stadt gibt es einige Kletterfelsen, und am Wochenende krabbeln da auch immer sportliche Menschen dran rum.

Als nächstes gehts zur Vogelherdgrotte. Durch die kann man einfach durchgehen, hier mal ein Blick nach aussen:

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Die Vogelherdgrotte ist ein Höhlenrest, die Höhle selbst ist im Laufe der Zeit eingestürzt und die Grotte ist übrig geblieben. Ich finde, von aussen sieht sie besonders schön aus:

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Auch sie ist ein beliebter Kletterfelsen.

Als letzte Station sind da noch die Opfersteine, die eigentlich keine sind. Die schüsselförmigen Vertiefungen sind natürliche Auswaschungen, sagen die Geologen.

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Wobei... warum sollte man eine natürliche Vertiefung nicht auch als Opferstein benutzen? Na ich kenn mich da nicht so aus, aber interessant aussehen tun die Steine.

Nun geht s weiter Richtung Neuhaus Bahnhof, zum Füsse hochlegen im Zug nach Nürnberg.

Stadtverführungen

Wenn an einem Wochenende im Juni in Nürnberg und Fürth ganz viele Menschen mit einem hölzernen Türmchen um den Hals rumrennen, dann ist das keine neue Mode, sondern es sind Stadtverführungen. Von Freitag bis Sonntag volles Programm... ein Programmpunkt interessanter als der andere. Das einzige, was daran wirklich doof ist: Drei Tage sind zu kurz, um alles mitzumachen, was man möchte.

Das Programm zum Runterladen gibt es hier, ca. Ende Mai/Anfang Juni ist das jeweils neueste zu haben.

Ein paar Impressionen von den Stadtverführungen 2009:

Das mobile Baumhaus von Wolfgang Karl May

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Ein lesender Affe an der Lorenzkirche

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Die Noris mit dem Stadtwappen, von dem ich bis dahin immer dachte, es sei eine Harpyie (ist es nicht, es ist ein Jungfrauen-Adler)

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Eine sehr schöne Hygiea an der Mohrenapotheke

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Ein Blick in die Lochgefängnisse unterm Rathaus

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und einer in die Werkbund-Werkstatt im K4

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Eine Madonna von Veit Stoß

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(man beachte den Mann im Mond, der ihr sehr frech unter den Rock linst)

Ich hab auch schon in einem Grafikatelier Zuckerfiguren geformt, das Hotel 3 Raben besichtigt und an der Bar dann auch gleich Cocktails geschlürft, Märchen gehört, und Ateliers besichtigt, und Museen und und und... freu mich schon auf s nächste Jahr.

Kosbacher Altar

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Im Mönauer Forst bei Erlangen gibt es einen Grabhügel, der von Steinen eingefasst ist. Zugegebenermassen, ein Grabhügel, selbst mit Steinen aussen rum, sieht nicht soo spannend aus. Was ihn aber ganz besonders macht, ist der Altar daneben, eine quadratische Platte mit vier Steinen an den Ecken und einem im Zentrum.

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Genauere Infos zur Archäologie von "Grabhügel Nr. 9" gibts auf dieser Seite der Uni Erlangen, in deren Sammlung sich auch die Grabbeigaben und der Mittelstein des Altars befinden, der, den man draussen sieht, ist eine Kopie. Macht aber nix, gut schaut er aus.

Ich war bis jetzt nur mit dem Auto dort, kann also nicht sagen, wie komfortabel man mit den Öffentlichen hinkommt. Aber hinkommen tut man, und zwar von Nbg Hbf mit U1 oder Zug bis Fürth Bahnhof, dort umsteigen in die Bahn und mit der R2 bis Erlangen Bahnhof. Dort wieder umsteigen in den Stadtbus Nr. 267 bis Kosbach Karauschenweg. Weiter zu Fuss Richtung Norden in die Forststrasse in Richtung Großdechsendorf. Der Kosbacher Altar ist ausgeschildert und hier gibt es auch ein Satellitenbild davon.

Mittwoch, 23. September 2009

Klassik Open Air Nürnberg

Jedes Jahr Ende Juli und Anfang August gibt es zwei Tage lang Klassik im Park mit Picknick, oder Picknick mit Musik... ;-).

Stattfinden tut das ganze im Luitpoldhain, spielen tun die Nürnberger Symphoniker und die Nürnberger Philharmoniker, und das Programm gibts hier.

Hinkommen tut man mit der Straba, vom Hauptbahnhof mit der Linie 7 und der 9, vom Plärrer mit der 6, alle bis Dokuzentrum, und von dort der Menge nach. Gar nicht zu verfehlen, so groß ist die Menge...Man sieht Menschen in Jeans und Abendkleidern, Picknick auf dem Boden und sogar Tische komplett gedeckt mit Tafelsilber und Champagnergläsern. Nur Platzangst sollte man keine haben, denn es ist wirklich eng.

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Und wenn s dunkel wird, ist die Stimmung wirklich umwerfend toll. Die Musik sowieso.

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Zur ersten Klassiknacht Ende Juli gibts als Abschluss ein Feuerwerk.

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Und das ganze ist gratis. Aber man kann zur Unterstützung ein Vögelchen zum Anstecken kaufen. Die sind jedes Jahr ein bißchen anders gestaltet, und lassen sich auch gut sammeln.

Dienstag, 22. September 2009

Hummelsteiner Park

Der Hummelsteiner Park ist ein kleiner Park mit schönen alten Bäumen und einem Schloss in der Nürnberger Südstadt.

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Vom Bahnhof aus fährt man mit der U1 Richtung Langwasser und steigt am Maffeiplatz aus. Ritter-von-Schuh-Platz und Gudrunstrasse entlanglaufen bis zur Schönweißstrasse, dort abbiegen. Man kommt zu einem Torbogen in die Pflugstrasse. Durch den Torbogen gehen und die Gasse entlang, dann landet man genau vor dem Eingang.

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In dem Schloss befinden sich Mietwohnungen, die der Stadt gehören und das Umweltpädagogische Zentrum. (auf der Seite gibts auch ein paar Infos über Park und Schloss)

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Ein alter Baum mit Efeubewuchs

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Montag, 21. September 2009

Irrhain

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Der pegnesische Blumenorden ist eine Sprach- und Literaturgesellschaft, die 1644 gegründet wurde und bis heute besteht.

1671 begannen sie damit, einen Eichenhain bei Kraftshof zu einem Irrgarten anzulegen.

Jedes Jahr am ersten Juliwochenende gibt es im Irrhain ein großes Fest mit Theateraufführung und Umzug.

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Hinkommen tut man so: Von Nürnberg Hauptbahnhof mit der Straba Linie 9, vom Plärrer mit der Linie 4 bis Thon, dann mit dem Bus Nr. 31 "Kraftshof".. Von dort zu Fuss über die Schießtlstraße in die Lochfelder Str., dann geradeaus, rechts ist ein Friedhof, an dem vorbei und in den dritten Weg links einbiegen (man sieht das Tor schon von weitem), von da sind es dann noch etwa 200 Meter .

Hier mal ein Blick auf den Wald mit den Gedenksteinen im Vorfrühling.

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Auch wenn vom Irrgarten nicht so viel zu sehen ist, lohnt sich doch ein Ausflug.

Ein schöner Platz, um etwas Ruhe zu tanken...

Wenn man schon mal da ist, lohnt es sich, einen Blick in die Wehrkirche von Kraftshof zu werfen.

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Sie liegt direkt auf dem Weg vom Irrhain zur Bushaltestelle und ist mit dem alten Steinfriedhof wirklich sehr malerisch.

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Maximiliansgrotte

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Mit der R3 von Nürnberg Hauptbahnhof bis Neuhaus an der Pegnitz, dann weiter mit dem Bus Nr. 309 bis zur Haltestelle "Krottensee". Weiter zu Fuß bis zur Maximiliansgrotte (ist gut ausgeschildert). Wer gern wandert, kann das ganze auch mit einer Karstwanderung verbinden.

Die Grotte kann man von April bis Oktober besichtigen, Führungen sind am Wochenende jede Stunde. Genauere Infos gibt es hier

1833 verschwand die geisteskranke Anna Maria Friedl spurlos. Fünf Tage später fand man sie - sie hatte sich durch das "Windloch", das damals der einzige Zugang war, in die Höhle gestürzt...25 m tief. Der Aufenthalt in der Höhle hat ihr nicht geschadet, ganz im Gegenteil. Als man sie wieder herauszog, war jede Spur von Geisteskrankheit verschwunden...

1852 stiegen drei Männer durch das Windloch ein und brachen ein Loch durch den Fels, dort wo heute noch der Eingang ist.

Bekannt war die Höhle allerdings schon länger:

1596 versuchte Kurfürst Friedrich IV von der Pfalz, seine ständig knappe Kasse zu füllen. Seine Alchemisten sollten aus den Tropfsteinen Schiesspulver gewinnen. Zum Glück gelang ihnen das nicht. Der Kurfürst, um Ideen wohl nicht verlegen, verkaufte daraufhin Wasser aus der Höhle als Wundermittel.

Während des 30jährigen Krieges bot die Höhle ein sicheres Versteck für die Bewohner der umliegenden Dörfer.

Mit etwas Fantasie kann man in den Tropfsteinen die schönsten Figuren erkennen. Anfassen allerdings nicht erlaubt...sonst stellen sie für ne Weile das Wachsen ein.

Der Eisberg... der größte Tropfstein Deutschlands

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Der Adlerfelsen

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Der Elefant

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Elefantenfuss?

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Pferd und Reiter

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Alien

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Und hier gehts wieder raus:

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Samstag, 12. September 2009

Der Schüsselstein in Fischbach

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Von Nürnberg Hauptbahnhof fährt man entweder mit der U1 bis Langwasser Süd oder mit der S-Bahn S2 bis Fischbach Bahnhof. Mit dem Stadtbus Nr. 56 (der hält an beiden Stationen) Richtung Flachsröste bis zur Haltestelle Bärenbühlgraben. Gleich neben der Haltestelle geht es Richtung Norden in den Wald. Nach ca. ner halben Stunde Gehzeit geradeaus kommt man an eine Wegkreuzung und rechts oben ist der Schüsselstein.

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Der Schüsselstein ist ein großer Sandsteinblock, den der Regen im Lauf der Zeit bizarr geformt hat. Leider inzwischen auch mit so geistreichen Ergüssen wie "Rosi und Max" verziert, der weiche Sandstein kann sich ja leider nicht wehren.

Bei Regen sammelt sich in den schüsselförmigen Vertiefungen Wasser, das durch den Stein verschiedene Härtegrade haben soll, hab ich allerdings nur gehört, als ich dort war, war alles trocken.

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Auf dem Rückweg an der Bushaltestelle vorbeigehen, die Pellergasse entlang, ungefähr 50 Meter weiter gegenüber von Haus Nr. 45 führt ein Waldweg zum Fischbacher Felsenkeller. Dort wurde früher Sandstein abgebaut, und irgendwann wohl auch mal das Eis für die Kühlschränke von Fischbach gelagert, er wird vom Bürgerverein Nürnberg Südost verwaltet und ein paarmal im Jahr finden dort auch Veranstaltungen statt. Ein romantisches Fleckchen zum Ausruhen.

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Wenn man schon mal in Fischbach ist, lohnt es sich, auch noch beim Pellerschloss vorbeizuschaun und dort ein bißchen im Park zu sitzen. Das Pellerschloß ist ein Wehrbau, der früher von einem Wassergraben umgeben war. Es gehörte ca. 200 Jahre der Familie Peller, daher der Name ;-), inzwischen gehört es der Stadt Nürnberg. Auch dort finden öfter Veranstaltungen und Konzerte statt und man kann es sogar für Hochzeiten mieten.

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Vor dem Park ist die Bushaltestelle, der Bus bringt einen wieder zurück zur S-Bahn-Haltestelle, oder zum U-Bahnhof Langwasser Süd. Der Ausflug zum Schüsselstein ist ein gemütlicher Spaziergang, den auch absolut Unsportliche problemlos schaffen.

Die Hesperidengärten in Johannis

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Die Hesperidengärten sind Barockgärten, die reiche Bürger in der beginnenden Neuzeit anlegten. Der Bürgerverein Johannis hat sie wieder hergerichtet und man kann sie von 1. April bis Ende Oktober besichtigen.

Von Nbg Plärrer fährt man mit der Stassenbahn Linie 6 Richtung Westfriedhof bis zur Haltestelle "Brückenstrasse". An der Brückenstrasse ist auch der Johannisfriedhof, also wer gern Friedhöfe besichtigt, kann einen Abstecher hin machen.

Zu den Hesperidengärten die Johannisstrasse gegen die Fahrtrichtung entlanggehen bis zum Haus Nr. 47. Dort ist die Weinstube "Barockhäusle" und hinter ihr liegt der größere der Hesperidengärten. (Einen zweiten Eingang gibt es auf der andern Seite des Gartens am Riesensprung).

Im Garten selbst gibt es eine Menge Figuren und Statuen, zb. Zwerge wie diesen

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oder ein Blumenmädchen

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Der Brunnen-Fisch ist kein Karpfen, sondern ein Delphin, und der Mann darauf stellt Arion dar, der von Delphinen gerettet wurde, weil er so schön zur Leier sang.

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Blick durch die Rosenbögen

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Eine Sonnenuhr aus Buchsbaum

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Zitrusfrüchte gibts natürlich auch, ich fand sie aber nicht so fotogen, als ich dort war.

Zum zweiten Hesperidengarten geht es die Johannisstrasse weiter bis zum Haus Nr. 13. Dieser Garten ist kleiner als der erste, aber ich finde ihn viel schöner.

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Die Statuen im Garten stellen griechische Götter dar.

Der Mann mit dem knackigen Hintern ist Zeus (erkennbar natürlich nicht am Hintern, sondern am Adler, der neben ihm steht. Ausserdem trägt er eine Krone)

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Athene

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Artemis

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und Kronos

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Ich finde, die Kronos-Statue hat unheimlich sprechende Augen, sie sehen richtig lebendig aus. Das macht Kronos an sich natürlich nicht sympatischer....

Zurück zu den Öffentlichen kommt man, wenn man die Johannisstrasse weitergeht und dann nach rechts abbiegt zur Haltestelle "Haller Tor", von dort kommt man mit der Straba Nr.6 wieder zurück zum Plärrer.

Wer noch Lust auf Park hat, kann am Haller Tor die Treppe hinterm Beethoven-Denkmal runtergehen zur Hallerwiese, das ist ein Park mit wunderschönem alten Baumbestand.

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Auch das Jugendstilhaus an der Hallerwiese ist echt sehenswert.

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Teufelskirche und Teufelshöhle

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Die Teufelskirche ist eine Sandsteinschlucht südlich von Altdorf, wunderschön wild anzusehn. Der Sage nach hat natürlich mal wieder der Teufel einen Jäger geholt, der am Sonntag einen Hirsch gejagt hat. Eine beliebte Geschichte für solche Gegenden... Damit wurden wohl gleich zwei Botschaften vermittelt: am Sonntag ist Erscheinen in der Kirche angesagt, und: Finger weg vom Großwild...

Anreise von Nürnberg Hauptbahnhof mit der S2 bis Altdorf (Endstation). Vom Bahnhof aus Richtung Zentrum, am Bahnhof und an der Kirche hängen Tafeln, auf denen alle Rundwanderwege eingezeichnet sind. Durch das Obere Tor wieder aus Altdorf Zentrum hinaus und dann in den Mühlweg .

Dann geht´s weiter in die Wildnis: Am Anfang des Mühlwegs/Ecke Feuerweg dem Wegweiser Teufelskirche-Grünsberg folgen (Nr. 4). Kurz vor Grünsberg kann man in die Teufelskirche runterblicken, ein unscheinbares Schild an einem Baum mit der Aufschrift "Naturdenkmal" weist darauf hin. Wenn man davorsteht, links dem Pfad in den Wald folgen und dann weiter auf dem Weg.

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Aus der Schlucht wieder zurück und den Weg Nr. 4 weitergehn raus aus dem Wald. Dem blauen Kreuz folgen Richtung Prackenfels. Dann weiter auf dem Weg Nr. 3 weiter Richtung Teufelshöhle .

Und hier ein Blick in die Teufelshöhle (jedenfalls ein Teil davon). Muß wohl ein Zwergteufel sein, der da drin wohnt...

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Wieder hochklettern und die Wiese entlang wandern, unter der Autobahnbrücke durch weiter bis zum Mühlweg, dann zurück zum Bahnhof. Für weniger geübte Wanderer ist es vielleicht sinnvoll, die Besichtigung auf zwei Tage zu verteilen, und einmal nur den Weg Nr. 4 zur Teufelskirche zu gehn, das nächste Mal dann den kompletten Weg Nr.3 rund um die Höhle.

Waldimpressionen

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Hier gibts Tips für Ausflüge und Veranstaltungen in und um Nürnberg und Umgebung. Meistens fangen die Wegbeschreibungen am Nürnberger Hauptbahnhof oder am Plärrer an. Vom Hauptbahnhof zum Plärrer kommt man mit der U-Bahn, egal welche Linie, die halten alle dort.

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