Mit der R3 von Nürnberg Hauptbahnhof bis Neuhaus an der Pegnitz, dann weiter mit dem Bus Nr. 309 bis zur Haltestelle "Krottensee". Weiter zu Fuß bis zur Maximiliansgrotte (ist gut ausgeschildert). Wer gern wandert, kann das ganze auch mit einer
Karstwanderung verbinden.
Die Grotte kann man von April bis Oktober besichtigen, Führungen sind am Wochenende jede Stunde. Genauere Infos gibt es
hier
1833 verschwand die geisteskranke Anna Maria Friedl spurlos. Fünf Tage später fand man sie - sie hatte sich durch das "Windloch", das damals der einzige Zugang war, in die Höhle gestürzt...25 m tief. Der Aufenthalt in der Höhle hat ihr nicht geschadet, ganz im Gegenteil. Als man sie wieder herauszog, war jede Spur von Geisteskrankheit verschwunden...
1852 stiegen drei Männer durch das Windloch ein und brachen ein Loch durch den Fels, dort wo heute noch der Eingang ist.
Bekannt war die Höhle allerdings schon länger:
1596 versuchte Kurfürst Friedrich IV von der Pfalz, seine ständig knappe Kasse zu füllen. Seine Alchemisten sollten aus den Tropfsteinen Schiesspulver gewinnen. Zum Glück gelang ihnen das nicht. Der Kurfürst, um Ideen wohl nicht verlegen, verkaufte daraufhin Wasser aus der Höhle als Wundermittel.
Während des 30jährigen Krieges bot die Höhle ein sicheres Versteck für die Bewohner der umliegenden Dörfer.
Mit etwas Fantasie kann man in den Tropfsteinen die schönsten Figuren erkennen. Anfassen allerdings nicht erlaubt...sonst stellen sie für ne Weile das Wachsen ein.
Der Eisberg... der größte Tropfstein Deutschlands
Der Adlerfelsen
Der Elefant
Elefantenfuss?
Pferd und Reiter
Alien
Und hier gehts wieder raus:
